Ihnen sind Server-Management-Lösungen zu teuer? Sie wollen sich lieber um Ihre eigene Serverwartung kümmern? Wenn Sie Ihren eigenen Server verwalten, ist die folgende Checkliste sicher nützlich für Sie.

Aktualisierungen

Updates für Linux-Systeme werden häufig veröffentlicht. Es kann eine Herausforderung sein, sich über diese Updates auf dem Laufenden zu halten. Aus diesem Grund verwenden wir automatisierte Patch-Management-Tools und überwachen, wenn ein System veraltet ist. Wenn Sie Ihren Server manuell (oder gar nicht) aktualisieren, können wichtige Sicherheitsupdates fehlen. Hacker suchen häufig innerhalb von Stunden nach der Offenlegung eines Problems nach Sicherheitslücken. Eine schnelle Antwort ist der Schlüssel. Wenn Sie Ihre Aktualisierungen nicht automatisieren können, erstellen Sie einen Zeitplan, um Ihr System zu aktualisieren. Wir empfehlen mindestens eine wöchentliche Aktualisierung für aktuelle Versionen und vielleicht eine monatliche für ältere OS-Versionen. Wir würden außerdem die Versionshinweise aus Ihrer Distribution überwachen, um Sie auf mögliche Sicherheitsrisiken aufmerksam zu machen und schnell reagieren zu können.

Systemsteuerung

Wenn Sie ein Hosting- oder Server-Kontrollfeld verwenden, müssen Sie es ebenfalls aktualisieren. Manchmal bedeutet dies, dass nicht nur das Bedienfeld selbst sondern auch die Software, die es steuert, aktualisiert wird. Zum Beispiel müssen Sie mit WHM / cPanel PHP-Versionen manuell aktualisieren, um bekannte Probleme zu beheben. Durch das einfache Aktualisieren der Systemsteuerung werden auch die zugrunde liegenden Apache- und PHP-Versionen, die von Ihrem Betriebssystem verwendet werden, nicht aktualisiert.

Anwendungsaktualisierungen

Web-Anwendungen machen mehr als 95 % aller Sicherheitsverletzungen aus, die wir untersuchen. Achten Sie darauf, Ihre Web-Anwendungen zu aktualisieren, vor allem beliebte Programme wie WordPress.

Backups

Bevor Sie Änderungen an Ihrem Produktionssystem vornehmen, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Sicherungen funktionieren. Sie können sogar einige Testwiederherstellungen ausführen, wenn Sie kritische Daten löschen möchten. Während Sie sich auf Backups konzentrieren, sollten Sie sicherstellen, dass Sie den richtigen Backup-Speicherort ausgewählt haben.

Festplattenbelegung

Verwenden Sie Ihr Produktionssystem nicht als Archivsystem. Löschen Sie alte Protokolle, E-Mails und nicht mehr verwendete Softwareversionen. Wenn Sie Ihr System von alter Software freihalten, werden Sicherheitsprobleme begrenzt. Ein kleinerer Daten-Footprint bedeutet schnellere Wiederherstellung. Wenn Ihre Nutzung 90 % der Festplattenkapazität überschreitet, reduzieren Sie entweder die Nutzung oder fügen Sie mehr Speicherplatz hinzu. Wenn Ihre Partition 100 % erreicht, reagiert Ihr Server möglicherweise nicht mehr, Datenbanktabellen können beschädigt werden und Daten können verloren gehen.

RAID-Alarme

Alle Produktionsserver sollten RAID verwenden. Noch wichtiger: Sie sollten Ihren RAID-Status überwachen. In unserem Jahrzehnt und im Geschäft haben wir an unzähligen Systemen gearbeitet, bei denen das RAID fehlgeschlagen ist. Dies führte dazu, dass ein einzelner Festplattenfehler einen vollständigen Systemfehler verursachte. Bei rackAID verwenden wir entweder Provider, die unser RAID für uns überwachen, oder wir haben eine direkte RAID-Überwachung eingerichtet. Grob geschätzt fällt das RAID in etwa 1 % der Server pro Jahr aus. Ein Prozent mag klein erscheinen, aber ein kompletter Serverausfall kann einen einfachen Laufwerksersatz in ein mehrstündiges Disaster Recovery-Szenario verwandeln.

Remoteverwaltungstools

Wenn Ihr Server gemeinsam mit einem dedizierten Serveranbieter installiert ist, sollten Sie überprüfen, ob Ihre Remoteverwaltungstools funktionieren. Remote-Konsole, Remote-Neustart und Rescue-Modus nennen wir die drei wesentlichen Werkzeuge für die Remote-Server-Verwaltung. Sie möchten wissen, dass diese funktionieren, wenn Sie sie brauchen.

Hardwarefehler und Serverauslastung

Möglicherweise möchten Sie die Protokolle auf Anzeichen von Hardwareproblemen überprüfen. Überhitzungsanzeigen, Festplattenlesefehler, Netzwerkausfälle könnten frühe Anzeichen für einen möglichen Hardwarefehler sein. Diese sind selten, aber einen Blick wert – vor allem, wenn das System nicht in normalen Bereichen funktioniert hat.  Wenn Sie sich den Grenzwerten Ihrer Festplatten-, CPU-, RAM Ihres Servers nähern, müssen Sie möglicherweise planen, Ressourcen zu Ihrem Server hinzuzufügen oder zu einem neuen zu migrieren.

Passwörter

Wir empfehlen Unternehmen, alle 6 bis 12 Monate die Passwörter zu ändern, insbesondere wenn sie Passwörter zur Wartung an andere weitergegeben haben.

Systemsicherheit

Eine regelmäßige Überprüfung der Sicherheit Ihres Servers mit einem Remote-Auditing-Tool wie Nessus ist Pflicht! Regelmäßige Sicherheitsaudits dienen zur Überprüfung der Systemkonfiguration, der Betriebssystemaktualisierung und anderer möglicher Sicherheitsrisiken.

Was wir für Sie tun können?

Als Teil unserer Management-Services überwachen wir über ein Dutzend Server-Health-Metriken. Durch das Verfolgen von Dingen wie Swap-Nutzung, Ladevorgänge, Mail-Warteschlangentiefe und mehr erkennt unser Team Probleme, bevor sie zu Fehlern werden. Sollten dennoch Fehler auftreten, kann sich unser Team darauf konzentrieren Probleme zu beheben, anstatt sich um Wartungsartikel zu kümmern. So können wir die meisten Serviceausfälle in wenigen Minuten beheben. Natürlich empfehlen wir unseren Kunden, die Serververwaltung und -wartung zu automatisieren, nicht zuletzt um Kosten zu sparen. Wir überwachen, überprüfen und warten Ihre Server rund um die Uhr, erstellen Ihnen einen Zeitplan und helfen beim Automatisieren. Egal ob Sie sich dabei um Open-Source- und SaaS-Produkte entscheiden, wir behalten Ihre Server im Auge.

Gerne beraten und unterstützen wir Sie bei der Umsetzung der Checkliste. Nutzen Sie unser Kontaktformular oder rufen Sie uns unter 0 40 32 59 64 38 0 an.

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